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Denkst du, du bist nichts wert, weil du es nicht geschafft hast, die Wäsche wegzuräumen und die Küche sauber zu putzen?

Denkst du, die anderen Menschen deines Umfeldes können die Aufgaben nicht so gut erledigen wie du?

Denkst du, die andere halten dich für eine schlechte Mama?

Denkst du, die anderen mögen dich nicht mehr, wenn du bestimmte Aufgaben nicht erledigt hast?

Das Thema Perfektionismus begleitet gerade uns Mamas jeden Tag und auf Schritt und Tritt.

Das ist wohl der große Preis, den wir dafür bezahlen, dass wir uns emanzipieren wollen.

Wir möchten Haushalt, Kinder, Beruf und Karriere zu hundert Prozent und großartig unter einen Hut bekommen.

Wir wollen immer lächeln, ausgeschlafen sein und für unsere Kinder die perfekte selbstgebackene Geburtstagstorte präsentieren.

Natürlich alles am besten ohne Unterstützung.

So schaut das Leben einer Mama heutzutage oftmals aus.

Und die Erwartungen von allen Seiten im Außen sind zusätzlich enorm hoch.

Nicht zuletzt wegen Social Media, denn alle glauben, es besser zu wissen und nur eine perfekte Mutter ist eine gute Mutter.

Eine Mutter, die selbstlos ist und andere immer in den Vordergrund stellt.

Supermama? Super Mama!

Puh, allein, wenn du das liest, verkrampft sich dein Herz, hab ich recht?

Woran liegt es, dass sich das Thema Perfektionismus in unserer Gesellschaft gefühlt an jeder Straßenecke so durchgesetzt hat und wir nicht mehr daran vorbeikommen?

Besonders für viele Frauen ist es ein tief verankertes Bedürfnis, bei anderen Personen gut anzukommen und die Dinge perfekt zu erledigen.

Das heißt, Mamas stehen unter ganz, ganz großem Leistungsdruck.

Der Wunsch, die Supermama zu sein, ist tief im Unterbewusstsein verankert.

Für die eigenen Kinder möchtest du den perfekten Alltag bieten, weil du glaubst, nur so werden aus ihnen großartige Erwachsene.

  • Sie sollen in die beste Kindertagesstätte und Schule gehen.
  • Sie sollen das beste Essen bekommen, damit sie sich gut entwickeln.
  • Sie sollen das allerbeste Spielzeug, die wertvollsten Bücher, et cetera bekommen.

Damit du als Mama das Gefühl hast, du hast deine Sache gut gemacht.

>> So beugst du als Mama einer Erschöpfung vor.

Genau da ist ja der Wurm begraben.

Als Mama machst du deine Sache immer bestmöglich.

Du nimmst das nicht so wahr?

In diesem Artikel zeige ich dir, wie du

  • das wieder selbst spürst
  • aus deinem Perfektionismus herauskommst
  • entspannt und gelassen deinen Mama-Alltag lebst
  • deine Zeit in Liebe mit deinen Kindern genießt
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Gesunder und ungesunder Perfektionismus

Es gibt einen Unterschied zwischen gesundem und ungesundem Perfektionismus.

Da möchte ich speziell eines hervorheben:

Perfektionismus schadet dir selbst nur dort, wo er dich einschränkt.

Also nur da, wo du dich unwohl fühlst oder es in dir unnötigen Druck erzeugt.

Der ungesunde Perfektionismus bedeutet, dass du in jeder Lebenssituation die perfekte Lösung erschaffen möchtest, egal, ob im Haushalt, bei deinen Kindern oder in deiner Arbeit.

Dein Ziel ist, du möchtest auf Zwang alles perfekt umsetzen und ignorierst dabei, welchen Druck und Stress das auf dich oder auch dein Umfeld ausübt und nimmst in Kauf, dass du mit diesem Druck ein miserables Vorbild für deine Kinder bist.

Der gesunde Perfektionismus, der intrinsisch motivierte, ist großartig.

Dieser ist wichtig, da geht’s um deine Selbstsorge und zum Beispiel um das gesunde Nein-Sagen.

In diesen Fällen ist es sogar wichtig, dass du hohe Ansprüche an dich hast.

Leider kommen genau diese Dinge oft viel zu kurz, da du als Mama meist das Gefühl hast, egoistisch und erst recht eine schlechte Mutter zu sein.

Dabei ist das die Basis für deine entspannte Mamaschaft.

Woher kommt dein Perfektionismus?

Woher kommt das Bedürfnis, überall angenommen zu werden, alles richtig und keine Fehler machen zu wollen?

In den allermeisten Fällen kommt es aus deiner Kindheit, wo du aufgrund deiner Vorbilder (z.B. Eltern) oder deiner Lebenssituation entsprechende Erfahrungen gemacht hast.

Schau dir mal deine >> Glaubenssätze genauer an und finde heraus, welche du aus deiner Kindheit hast, welche dich belasten und wie du diese auflöst.

Nachteile von Perfektionismus

Was sind denn die Nachteile des ungesunden Perfektionismus?

Du hast Angst, die Kontrolle abzugeben, da du das Gefühl hast, nur wenn DU es übernimmst, wird das Richtige gemacht.

Das bedeutet zusätzlich, du kannst Dinge schwer einfach nur sein zu lassen.

Die körperlichen und emotionalen Folgen von Perfektionismus sind

  • körperliche Anspannung
  • >> innere Unruhe
  • Versagensängste
  • die Aufgaben werden gefühlt nie fertig

Umgekehrt, bist du nicht perfektionistisch,

    • hältst du dich für faul, weshalb du
    • dich tendenziell sehr ausbeutest,
    • du steckst im Hamsterrad fest und
    • nimmst Dinge aus deinem Umfeld sofort persönlich.

Erster Schritt in deinen entspannten Mama-Alltag

Setze diese ersten Schritte, damit du aus deinem Perfektionismus in deinem Mama-Alltag herauskommst und wieder entspannt und gelassen bist.

Stelle dir zuerst diese Frage:

„Was passiert, wenn ich diese Aufgabe nicht mache?“

Im Normalfall passiert nämlich gar nichts.

Trau dich, deinen Impuls zu ignorieren, etwas zu tun.

Simples Beispiel:

Gefühlt alle Mamas bringen ihren Kindern zu Geburtstagsfeiern selbstgebackene Kuchen mit.

Dich stresst das, weil du dir einfach nicht dafür die Zeit nehmen oder so viele andere Dinge hast, die du zuerst erledigen möchtest, bevor du Zeit hättest, einen Kuchen zu backen?

Dann mach’s nicht.

Kauf einen.

Lass dein Kind einen Kuchen aussuchen, der ihm schmeckt.

Trau dich, mit einem gekauften Kuchen zur Geburtstagsfeier zu gehen.

Es kann natürlich sein, dass dich andere Mamas schief anschauen und sich denken:

„Oh mein Gott, sie hat den Kuchen gekauft!“

Na und?

Das ist trotzdem ihr Thema und nicht deines!

Denk dran:

All die Themen, die jemand anderer hat, sagen viel mehr über die andere Person aus, also über dich.

Du brauchst dich nicht rechtfertigen.

Du machst es genauso, wie es für dich passt und denke auch dran:

Du wirst es als Mama ohnehin niemals richtig machen.

Egal, was du machst, es wird immer falsch sein für andere Mamas oder andere Menschen.

Versuch wirklich, ganz bei dir zu bleiben.

Da unterstützen dich Atemübungen sehr, damit du in diese Ruhe kommst.

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Gemeinsam statt einsam

Weißt du, ich finde, wir alle, wir Mamas, sollten untereinander viel, viel ehrlicher miteinander sein.

Diese Ansicht, jede Mama ist die beste Mama für ihr Kind, ist ja selbstverständlich.

Aber müssen wir einander gegenseitig so in den Rücken fallen und der anderen das Gefühl geben, eine schlechtere Mama zu sein?

Lass uns doch mit diesem Artikel einen weiteren Schritt dafür setzen, dass wir Mamas zusammenhalten und einander unterstützen.

Lass uns auch ehrlich zeigen, dass wir nicht immer glücklich sind.

Umgekehrt ist das kein Beweis für unser Scheitern, sondern dass wir ehrliche und authentische Menschen sind.

Auf diese Weise steigern wir alle unseren Selbstwert, haben weniger Grund, perfektionistisch zu sein und sind unseren Kindern ein großartiges Vorbild.

Deine Möglichkeiten

Nun lass uns zurückgehen zu den Möglichkeiten, die du hast, um deinen eigenen Perfektionismus an der Nase zu packen.

Der erste Schritt ist, wie vorhin bereits kurz erwähnt:

Schau dir an, welche Arten von Perfektionismus es in deinem Leben gibt, denn nicht jede Art von Perfektion schadet dir.

Ich zum Beispiel, ich liebe meine blitzeblank geputzte und aufgeräumte Küche.

Da nehme ich die damit verbundene Zeit und Arbeit wirklich gern in Kauf.

Du möchtest deinem Perfektionismus auf den Zahn fühlen?

Nimm dir einen Moment Zeit und spür‘ ganz, ganz, ganz bewusst in dich hinein.

Diese Fragen helfen dir, um dahinter zu blicken, wieso dir etwas wichtig ist:

  • Wie ginge es meinen Kindern, wäre ich perfekt?
  • Was lernen meine Kinder von mir, wenn ich mich immer abstrample?
  • Wie viel sehen die Kinder von meinem wahren Ich?
  • Was passiert, wenn ich nicht perfekt bin?
  • In welchen Bereichen strebe ich nach Perfektionismus?
  • Welche Vor- und Nachteile habe ich daraus?
  • Welche Gründe gibt es dafür?
  • Wie müsste ich denken, um entspannter zu sein?
  • In welchen Bereichen ist mir Perfektionismus nicht wichtig?
  • Wie kann ich bewusst meinen Fokus ändern?
  • Wie kann ich mein Selbstwertgefühl stärken?
  • Was brauche ich, um mich in meiner eigenen Haut wirklich wohl zu fühlen?

Ein wichtiger Punkt dabei:

Bitte pass auf, dass du deinen Perfektionismus nicht perfektionistisch loswerden willst…

Wende dich dir selbst mit Liebe und achtsamer Innenschau zu.

Vor allem bleib realistisch, was du dir erwartest oder wünschst.

Dein Tag hat (leider ;)) nur 24 Stunden und da gehen sich nicht alle Dinge aus, die wir uns vorstellen.

Zeig deinen Kindern, dass du Makel hast und nicht alles kannst oder weißt.

Umgekehrt gibst du deinen Kindern regelmäßig zu verstehen, sie sind perfekt, obwohl sie nicht unfehlbar sind .

Mach dir außerdem bewusst, viele Wege führen nach Rom.

Nur deswegen, weil eine andere Mama eine Sache auf einen bestimmten Weg löst, heißt es nicht, dass du dir ebenso auf diese Art gelingen soll.

Sei dir bewusst, du bist die perfekte Mama für deine Kinder, egal auf welche Weise.

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13 wichtige Tipps, um deinen Perfektionismus loszuwerden

1. Geh gedanklich zu deinen Zweifeln und negativen Glaubenssätzen.

Nimm dir all diese Sätze zur Hand und >> formuliere sie in positive Sätze um.

Häng dir diese Sätze zu Hause auf, damit dein Unterbewusstsein sie regelmäßig wahrnimmt und abspeichert.

2. Gib die Kontrolle ab.

Sei dir dessen bewusst, es funktioniert auch ohne dich.

Dein Umfeld braucht dich nicht.

Ich weiß, das klingt unendlich hart und schmerzt.

Ich weiß, dass gerade wir Mamas unglaublich viel schaukeln und erledigen, und zu Hause nicht viel funktioniert, wenn wir ausfallen.

Bitte überlege von der anderen Seite:

Solltest du nicht da sein, muss es einfach funktionieren und ich sage absichtlich „muss“, denn das tut es auch.

Es ist vermutlich eine Spur Gewohnheit dabei.

Dein Umfeld weiß, du kümmerst dich um die meisten Dinge.

Nimm dich ganz bewusst aus gewissen Tätigkeiten heraus und lass dein Umfeld selbst ausprobieren, wie es laufen könnte.

3. Du machst dir Sorgen, die Aufgaben deines Alltags nicht gut zu bewältigen?

Es gibt unwahrscheinlich tolle Übungen, die dich dabei unterstützen, deine Sorgen loszulassen:

  • Energieübungen
  • Entspannungsübunge
  • Atemübungen

All diese helfen dir, wieder zu dir selbst zurückzukommen und deine eigene, wunderbare Stärke zu spüren.

4. Mach absichtlich Fehler

Das klingt verrückt?

Ja, das verstehe ich.

Es entspricht einfach gar nicht deinem Ideal.

Lass es zu, dass du dir nicht überlegst, ob du etwas richtig oder falsch machst.

5. Mach absichtlich weniger

So hebst du deine Toleranzgrenze.

Probiere aus, dass du zum Beispiel die Wäsche absichtlich nicht wegräumst.

Spür‘ danach in dich hinein:

  • Was stört dich daran?
  • Was kann dir helfen, diese Entscheidung anzunehmen?
  • Was hat sich an der Situation für dich geändert?

Denk dran: auch mit 80% hast du mehr als genug geschafft.

6. Vermeide Vergleiche

Vergleiche sind Gift für deine Seele.

Und ich weiß, es ist sooo schwer, nicht zu vergleichen.

Die sind einfach plötzlich da und verschwinden kaum.

Jedes Mal, wenn du einen Vergleich in deinem Kopf bemerkst, sag‘ dir bewusst „Stopp!“ und tue diese beiden Dinge:

Atme tief ein und aus.

Formuliere den Gedanken in einen positiven um.

Möchtest du dich dennoch vergleichen, bitte maximal mit dir selbst und deiner eigenen Entwicklung.

7. Behandle dich selbst wie deine beste Freundin

Was bedeutet das?

Sei liebevoll zu dir selbst.

Hab‘ realistische Erwartungen.

Akzeptiere deine Fehler.

Nimm wahr, dass du immer dein Bestes gibst – und das ist gut genug.

8. Bitte um Hilfe

Du bist nicht alleine.

Du bist nicht alleine in deiner Mama-Situation.

Du darfst um Hilfe bitten und es ist definitiv keine Schande, Dinge nicht alleine zu schaffen.

9. Analysiere weniger

Hach, ja, ich weiß…

Gerade als hochsensible Mama ist das deine Lieblingsbeschäftigung.

Alles wird gedanklich hinterfragt und unendlich oft durchgedacht.

Versuch‘, die Dinge anzunehmen, wie sie sind.

Sobald du in einen Gedankenstrudel von Analysen kommst, setze hier ebenso einen mentalen Stopp.

Taucht ein belastender Gedanke auf, halte kurz inne, atme tief und bedanke dich bei dem Gedanken, dass er zu dir gekommen ist.

Stelle dir die Frage:

Was möchte mir der Gedanke sagen?

10. Mach einfach

Es gibt keinen richtigen Zeitpunkt.

Der einzige Zeitpunkt ist Jetzt.

Geh raus aus deinem Kopf und lass dich von deinen Gefühlen leiten.

11. Schreib‘ (d)ein Erfolgstagebuch

Eine großartige Idee, wie du besser wahrnimmst, was du den ganzen Tag leistest, ist, dir deine Erfolge aufzuschreiben.

Sprich mit deinen Kindern darüber, was sie beobachtet haben, was du alles gemacht hast.

Du wirst sehen, du erledigst jeden Tag eine unglaubliche Menge.

12. Nimm dir wenig vor

Maximal 7 To Do’s pro Tag sind mehr aus ausreichend.

Noch besser sind maximal 3.

So bist du am Ende des Tages ohne Zweifel stolz auf dich.

13. Atme

Mein absoluter Favorit.

Atme.

Atme, atme, atme, atme.

In jedem kleinsten Moment von Stress und innerem Druck halte inne und nimm ein paar Atemzüge in deinen Bauch.

Das ist Gold wert.

So kehrst du in deine innere Ruhe zurück und nimmst die Momente deines Mama-Alltags gelassener und entspannter wahr.

Ich weiß, das Thema Perfektionismus ist in unserer Gesellschaft ein sehr aktuelles und brisantes Thema.

Es ist eine Herausforderung, sich in diesem ganzen Trubel zu erden und bei sich selbst zu bleiben.

Nutze hier wirklich die Kraft deines Atems.

Oft reichen schon wenige Sekunden >> innere Ruhe.

Und du wirst sehen, es wird von Mal zu Mal leichter.

Der erste Schritt raus aus diesem Perfektionismus-Streben ist unglaublich anstrengend.

Zumal es eine große >> Herausforderung für dein Gehirn ist, das Neues nicht so gern mag.

Probier’s mit kleinen Dingen zuerst aus, wo du merkst, du kannst leichter auf deinen Perfektionismus verzichten.

Auf diese Weise steigerst du dich von Mal zu Mal, von Aufgabe zu Aufgabe und du wirst spüren, es wird definitiv einfacher.

Vor allem wirst du bemerken, es hat Null Auswirkungen auf dein Umfeld!

Dein Umfeld wird jedoch sehr wohl spüren, du bist wesentlich entspannter und viel, viel ruhiger.

Das ist das unbezahlbare Geschenk für dich.

Du bist nicht allein

Du schaffst es nicht alleine, deinen Perfektionismus loszulassen? I

Ich unterstütze dich sehr, sehr gerne.

Melde dich bei mir für dein >> kostenloses Erstgespräch und ich freue mich sehr, dich in deinen entspannten und gelassenen Mama-Alltag zu begleiten.

Ich bin für dich da

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Ich schicke dir ganz viel positive Energie und ganz viel Mama-Kraft.

Du bist wunderbar! ❤

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